Die Vergangenheit von Elfengrau

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Dark & Mystery Music Nights 2004 Bremen

BerichtePosted by Torelynn Thu, November 02, 2006 00:30


Bericht von den Dark & Mystery Music Nights in Bremen

Endlich war es Freitag, der 29.10.04 – der Tag an dem die Dark & Mystery Music Nights in Bremen stattfinden würden.

Doch bevor wir uns zum Ort des Geschehens begaben, trafen wir uns mit den Gewinnern unserer Verlosung von Freikarten für das Festival. Als wir pünktlich am verabredeten Platz eintrafen, wurden wir schon von den frühzeitigen Teilnehmenden erwartet. Die Karten wechselten den Besitzer und ein paar Fotos wurden gemacht.

Alsbald machten wir uns vergnüglich plaudernd auf den Weg. Viele Blicke trafen unsere Truppe auf unserem Pfad durch den vollen Bahnhof und Freimarkt ,)

Bei der Halle 6 angelangt, waren wir überrascht, das uns dort keine langen Schlangen erwarteten – waren die schon alle drin? Als nächstes entdeckten wir die überall aufgehängten Zettel - auf denen mitgeteilt wurde, das man die Veranstaltung zwischendurch nicht verlassen durfte, da sonst die Eintrittskarte ungültig wird. Glücklicherweise hatte man drinnen im Vorraum Bänke und Tische aufgestellt – so das man dort die Möglichkeit hatte "Luft zu schnappen" ( was sehr viele später in den Umbaupausen nutzten).

Seine Sachen konnte man an der Garderobe hinterlassen und saubere Toiletten gab es reichlich.

Wir betraten die Halle, die bei unserer Ankunft noch etwas leer war, sich mit der Zeit aber gut füllte. So einige Fans standen schon vor der Bühne und konnten es kaum abwarten, bis es losging.

Es fiel einem gleich auf - der Großteil der Besucher war schwarz oder leger gewandet, mittelalterliche Kleidung sah man eher selten. Viele Altersklassen waren vertreten – vom jungen Spund bis zum Junggebliebenen ;)

Fürs leibliche Wohl war durch Essens und Getränkestände gesorgt – etwas seltsam muteten die "Brasil-Girls" an – die so gar nicht zum Festival passen wollten – doch grade dort konnte man Met erstehen.

Auch gab es noch Stände mit Fan-Artikeln der auftretenden Bands zu entdecken. Für die Besucher gab es genügend Sitzgelegenheiten zum zwischendurch ausruhen – oder für diejenigen, die nicht abrocken wollten ;)

Pünktlich um 20 Uhr wurden die Besucher begrüßt und ihnen sogleich mitgeteilt, das es nächstes Jahr wieder solch eine Konzertreihe geben würde. Dann betraten Cultus Ferox als "Anheizer" die Bühne

Ihr sicherer – aber keinesfalls routinierter Auftritt wurde zeitweise begleitet durch leicht bekleidete weibliche Wesen, die auf unterschiedlichste Art mit dem Feuer spielten – welches das Publikum begeisterte.

Der Versuch eines Bandmitglieds sich wie ein Derwisch zu drehen, wurde noch etwas zaghaft von deren Fans unterstützt. Auch interessant zu beobachten waren die rhythmischen Armbewegungen zur Musik ;)

Zwischendurch bekam Argo die Möglichkeit, hinter der Bühne mit einigen - gar nicht arroganten Spielleuten von Cultus Ferox und Saltatio Mortis ins Gespräch zu kommen und einen Blick in den Backstage Bereich zu werfen.

Nach der schnellen Umbaupause, traten dann Saltatio Mortis auf. Die ersten Stücke waren mittelalterlicher, als es erwartet wurde, später wurden sie elektronischer. Mit dem dritten Lied "Der Heuchler" bezogen sie ganz klar Stellung, das Bush nicht wieder gewählt werden soll.

Mit vielen kleinen Anekdoten kamen sie dem Publikum nah und erheiterten es aufs Beste. Sie verstanden es, ihre Fans mitzureißen, so das während ihres Auftritts bis hinten zur Tür getanzt wurde und anschließend nach Zugaben gerufen wurde – die sie auch gewährten mit "Licht und Schatten".

Jetzt wurde es Zeit für Corvus Corax. Sogleich herrschte noch ausgelassenere Stimmung im Publikum. Weitgehend unbemerkt ereignete sich ein kleines Drama während sie aufspielten. Ardor vom Venushügel machte seinem Namen alle Ehre – er sollte mit einer Rose bedacht werden – was er leider übersah. Dadurch kamen der Holden die Tränen. Ein Höhepunkt war das "Platerspiel" – die Menge sang mehrere Minuten mit. Bei ihrer ersten Zugabe traten dann drei "Mönche" auf, die ihren Kehlen ungewöhnliche Laute entlockten. Nach einem letzten Stück ließen sie die Besucher erschöpft zurück.

Zu später Stunde rundeten Schandmaul den Abend ab. Sie wurden begeistert begrüßt und spielten ihre "größten Hits", was die Halle noch mal kochen ließ. Die Musiker/innen wirkten alle sehr entspannt und gelöst. Die Reihen lichteten sich zwar mit der Zeit – aber ihre wahren Fans hielten bis zum Schluß durch.

Abschließend läßt sich über diesen Abend sagen, die Spielleute hatten Spaß an ihren Auftritten, es herrschte gute Stimmung und es wurde getanzt und getrunken bis in die späte Nacht. Wir sind gespannt auf die Fortsetzung.

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