Die Vergangenheit von Elfengrau

Die Vergangenheit von Elfengrau

Willkommen in alten Zeiten


Hier könnt ihr euch umschauen - in Erinnerungen schwelgen
oder Neues entdecken
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Wünsche euch eine gute Zeit

Ich wünschte

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Tue, December 05, 2006 00:14

Ich wünschte mir einen friedvollen Ort,
der Ruhe in meine Seele bringt,

Mit Sonnenstrahlen,
die durch meine Ängste dringen könnten

Manchmal
ist da kein Glaube mehr

Glückliche Momente sind so viel seltener
denn Glück ist mit Schmerz verwoben

Dieser Ort
muss auch meine Schreie verstehen
Stumme Schreie
voller Sehnsucht

Wenn sie dann verklungen sind
hoffe ich an diesem Ort
auf neue Hoffnung und Kraft
so das das Leben wieder
viele Farben hat

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Kleine Flamme

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Tue, December 05, 2006 00:13

Draußen...
rinnt der Regen die Scheiben hinunter.

Hier drinnen
wird die Dunkelheit nur durch Kerzenschein erhellt

Doch dringt nur eine Flamme durch die Schatten,
die nicht nur um mich herum
sondern auch in mir zu sein scheinen....

Dennoch ist auch in mir
noch eine kleine Flamme

Vielleicht braucht es nur einen kleinen Windhauch
um zu sie zu löschen...

Aber es könnte auch sein,
das jemand kommt
und dem Feuer Nahrung gibt

so das es wieder zu einem hellen Licht wird...

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Eiszapfen

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Tue, December 05, 2006 00:11

Eiszapfen sind in meinem Herz gewachsen.
So viel Kälte durchfließt mich –
bei dem Gedanken an all die Lügen..

Das Leben ist Theater und wir die Schauspieler..
Nur - wer steckt hinter der Maske?
Und was für ein Stück wird hier gespielt?
Zu spät meist zeigt sich die Wahrheit..

Jede zerstörte Hoffnung und
jedes unwahre Wort
lässt in endlosen Schauern frösteln

So kalt diese Wüste aus Eis
Alle Stiche hinterlassen Narben,
die erst mit viel Zeit verblassen..

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Einsamkeit

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Tue, December 05, 2006 00:10

Ein Mensch
Er wandert durch die Straßen und weiß nicht wohin - planlos

Die Gesellschaft,
verstrickt in den Alltag des Nichtdenkens - sinnlos
Flüchtige Küsse - bedeutungslos

Jeder nur an sich selbst denkend
Andere sind nur wichtig zum Benutzen - Zeit schinden

Die ganzen Tränen - kraftlos

Kein Mensch,
auf den man sich verlassen kann
- nicht mal auf sich selbst

Er wandert weiter, einsam - aber er selbst...

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Angst

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Tue, December 05, 2006 00:10

Im Genick sitzt die Angst...
nicht immer sichtbar,
doch stets begleitend,
mehr oder minder bewusst..

Überfallend
selbst im Zeiten,
wo es einem anscheinend gut geht,
selbst dort lauernd...

Was wäre wenn,
flüstert sie ..

Schaudern,
sich umsehen..

Doch nichts ist sichtbar,
sondern versteckt..

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Menschen irren....

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Fri, November 24, 2006 01:30

Menschen irren
denn das ist menschlich
Wünsche scheinen dann wahrer
als die Wirklichkeit
Bis sie wie Seifenblasen zerplatzen
Dann sieht man,
das hinter ihnen
nichts als Luft ist
unerfüllter Wunsch
Doch bringen nicht grade
solche Erfahrungen
Schritte auf den richtigen Weg
Vieles wird klarer
Wenn leere Luft um einen ist
Wünsche bewußter
Das Gefühl
wenn dann Wünsche wahr werden
ist um so wertvoller
wo man doch nicht mehr dran glaubte
Niemals die Hoffnung aufgeben
denn wahre Liebe wartet
Und kommt völlig unerwartet
Findet Dich
Füllt Dich aus
Vom Kopf bis zu den Zehenspitzen
Bringt ein warmes Gefühl
Erfüllt Dich
Und bringt Dich zu einem Zuhause

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Elfengrau

Gedichte & GeschichtenPosted by Torelynn Thu, November 02, 2006 00:40

In den Wald führten mich meine Schritte
In jener Nacht – zu einem ganz besonderem Ort
Man folgt einem Weg,
der von Mondstrahlen gezeichnet wird
Und der nur zu Vollmondzeiten ersichtlich ist
Zarte Elfenstimmen raunen ihn Dir zu
In Nächten, nach denen Du wohlig aufwachst
Und nicht weißt warum...
Die meisten vergessen ihn.
Doch diejenigen, die ihn finden, werden diese Nacht
In ihrem Herzen für immer hüten...

Rotweintrunken, der lieblich meine Kehle runterrann,
folgte ich diesem geheimnisvollem Pfad
der vorbeiführt an dem kristallschwarzen Wasser eines Sees
und krallenähnliche Äste tasteten nach meinem Haar
Doch sie schreckten mich genauso wenig
wie die elfengrauen Schatten,
die immer wieder zwischen den uralten Bäumen aufblitzten
Ein alter Brunnen aus längst vergangenen Zeiten war mein Ziel

Wenn die Mondstrahlen sein Antlitz erhellen,
erblühen die Mondblumen, die seinen bröckelnden Rand säumen.
Unendlich tief ist sein Schacht – so dass ein Stein,
den man hineinwirft, nie anzukommen scheint
Ich ließ mich nieder und lauschte den sanften Stimmen,
die von dort unten heraufflüsterten,
Auch wenn ich ihre Worte nicht verstand,
erreichten Sie mein Unterbewusstsein und erfüllten
mich mit Urvertrauen in die Welt und mich selbst.
Nichts konnte mich mehr schrecken
Und ich erkannte den Sinn von vielen Dingen
Die mir vorher verborgen blieben

Nach nicht messbarer Zeit
begleiteten mich die elfengrauen Schatten sicher nach Hause
Denn auch nicht freundlich Gesinnte
bevölkern diese Nächte...
Nach diesen Nächten
erwache ich mit einem Fragezeichen
Was geschah letzte Nacht?
Ich kann mich nicht erinnern,
doch durchstreifen mich wohlige Gefühle voller Tiefe
und ich male ein Bild in elfengrauen Farben...

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